In den Cottischen Alpen, im Herzen des westlichen Piemonts, liegt ein Alpental, in dem die okzitanische Sprache und Traditionen noch sehr lebendig sind – wahrscheinlich eines der faszinierendsten Italiens: das Maira-Tal, das seine alte Geschichte bewahrt und dem Besucher unvergleichliche Landschaften, verzauberte Orte und manchmal auch von lokalen Legenden umwobene Stätten bietet.
Das Besondere an dieser Gegend ist zweifellos ihr Netz aus Wanderwegen, die sich durch die Wälder schlängeln, sowie ihre 17 Ortschaften, darunter Stroppo, Macra und Acceglio, oder Felsformationen wie die eindrucksvolle Grotta del Diavolo oder Rocca la Meja, die noch Zeugnisse der Vergangenheit bewahren, wie Burgruinen oder sogar archäologische Stätten aus prähistorischer Zeit wie die von Roccabruna.
Das Tal ist zudem für seine Wasserformationen bekannt: Die Wasserfälle von Stroppia und die verschiedenen Seen mit ihren schwarzen oder blauen Farbtönen sind ein deutliches Beispiel dafür.